Hier kommt die GirlsWeek im ComputerCamp

Hier kommt die GirlsWeek im ComputerCamp

Vom 30. Juni bis 31. August 2019 findet zum 27. Mal das ComputerCamp statt.

Etwas ist dieses Jahr aber anders. Da wir in der IT-Branche immer noch unter Frauenmangel leiden, hat der Veranstalter für dieses Jahr etwas Besonderes geplant.

„2019 wollen wir nun speziell alle interessierten Mädchen zusammen trommeln!“, schreibt das ComputerCamp auf seiner Homepage. Sie wollen mit den klassischen Rollenbildern aufräumen und um weiblichen IT-Fachkräften den Weg zu ebnen, gibt es eine Woche lang „for girls only“.

Dieses Event findet nur vom 14. Juli bis 20. Juli 2019 in Föckinghausen statt und richtet sich an Mädchen zwischen 10 und 17 Jahren.

Hier sind die Kurse in der GirlsWeek:

+ Programmieren 1.0: Die Grundlagen
+ Programmieren 3.0: Professionelles Entwickeln
+ Programmieren 2.0: Für Fortgeschritten
+ Open-Coding: Professionelle Betreuung für dein Projekte
+ Game Development 2D: Der Einstieg in die Spieleentwicklung
+ 3D Art Design: Professionelle Spielgestaltung mit Blende
+ Hardware Academy Retro: Bauen einer Spiele-Konsole mit dem RaspberryPir
+ YouTube Academy: Eigene Videos drehen und schneiden

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Smart Home – soll ich oder soll ich nicht und wenn, welches System ist für mich perfekt? – Teil 4

Smart Home - soll ich oder soll ich nicht und wenn, welches System ist für mich perfekt?

Als Autodidakt und ausgebildeter IT-Systemelektroniker befasse ich mich auch ausgiebig um IT- Sicherheit. Ich weiß also ganz genau auf was ich mich einlasse und auch was ich dazu äußere.

Da ich mich nicht gern veräppeln lasse, ist Siri nichts für mich. Zu wenig unterstützt, zu teuer und für meine Zwecke zu verspielt. Wer aber über die jeweiligen iGeräte verfügt, der sollte sich darüber mal mehr Gedanken machen, ob die derzeit für Apple Home verfügbaren smarten Geräte für ihn ausreichen. Als Android Nutzer macht dies keinen Sinn.

Ich habe mich gegen Alexa entschieden, da ich mir nicht die einzelnen Namen der über 50.000 Skills merken kann. Nein, ich möchte nicht „Klugscheißer“ fragen, ob die Braunelle eine Meisen- oder eine Sperlingsart ist. Außerdem verfügt Amazons Alexa über kein Navigationssystem, welches ich aber benötige. Ich möchte nichts geliefert bekommen, nur weil mein Besuch mal spaßeshalber 50 große Büchsen Hundefutter bestellt, während ich im Bad bin. Zudem verstehe ich die Intension von Amazon immer alles sehen und hören zu müssen. Alles dreht sich um den Verkauf ihrer eigenen Waren.

Googles Assistant erfüllt die Wünsche, die ich habe. Ich möchte eine vernünftige Unterstützung für ein in die Zukunft sehendes System. Google betreibt seit Ewigkeiten Google Maps. Die Navigation ist folglich längst fertig. Google und seine hunderte Partner verstehen sich auf ein breites Angebot an sinnvoller Hardware. Das schließt das Smartphone mit ein, wo der Google Assistent herstellerübergreifend funktioniert. Bei Google wurde noch nie die Polizei gerufen, weil der Assistent glaubte, es geschehe gerade ein Mord, nur weil die lauten Fernsehgeräusche es vermuten ließen. Ich trage Dinge auf meine Einkaufsliste ein, die meine Frau auf dem Handy sieht und einkaufen kann, ohne noch einmal nachfragen zu müssen oder umgekehrt. Der Assistent informiert mich wenn auf dem Heimweg eine Umleitung ist, die mich mehr Zeit kostet und, und, und. Wir lieben die freundliche Stimme, die uns auch mit einem Musikwecker aus dem Schlaf holen und auch ansonsten automatisiert werden kann.

In diesem Moment habe ich noch nicht das Hacken von Smart Home Geräten angesprochen, weil ich über diesen Punkt schon hinaus bin. Vielleicht halte ich mich auch nicht für gr0ßartig hackenswert.

Die Sicherheitsbedenken des Datenschutzes sind nicht vergessen, im Gegenteil. Ich lese regelmäßig im Archiv, welches ich leicht erreiche, was Madam denn zum Kuckuck verstanden hat. So sehe ich was kommuniziert wurde.

Ach ja, Thema Datenschutz. Ich habe mich letztens mit einem Arzt unterhalten, der sich nicht mehr traut seine Patienten mit Namen aufzurufen oder mit anderen Ärzten am Telefon Vorerkrankungen des Patienten abzugleichen. Wo sind wir eigentlich mit der DSGVO hineingeraten, wenn Behörden unsere Daten verkaufen dürfen und der Kindergarten „Pusteblume“ auf seinen Gruppenfotos die Gesichter der anderen Kinder unkenntlich machen muss? Mir platzt die Halsschlagader wenn ich daran denke, dass ich mit Google nicht telefonieren darf, weil erst eine Hardware entwickelt werden muss, die in Deutschland DSGVO konform ist.

Wir verzichten auf den Fortschritt, der Strom spart, die Umwelt durch zusätzliche Geräte strapaziert, nur um mit Niemandem unsere bereits schon bekannten Daten zu teilen. Aber ich schweife ab.

Fazit: Google Home ist geil…

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Smart Home – soll ich oder soll ich nicht und wenn, welches System ist für mich perfekt? – Teil 3

Smart Home - soll ich oder soll ich nicht und wenn, welches System ist für mich perfekt?

Alexa, Google Assistant oder Siri? Welches System ist denn nun am besten?

Beginnen wir mit dem derzeit überschaubarsten System, der Apple Smart Home Technologie.

Das Apple HomeKit wurde mit iOS8 eingeführt und über die Sprachsteuerung Siri können seine zertifizierten Smart Home Komponenten Eve von der Firma Elagato und Hue der Firma Philips angesprochen werden. Elgato bietet Funksteckdosen mit integrierter Verbrauchsmessung, Wetterstationen, Tür-Fensterkontakte und ein Messgerät zur Luftqualität. Philips bietet ein LED-Lichtprogramm mit intelligenten LED Leuchtmitteln an, die gedimmt oder Farbtemperatur angepasst werden können. Ebenso können Farben Stimmung erschaffen.

Siri kann über iPhone, iPad und iPod touch die Steuerung der einzelnen Komponenten übernehmen. Dafür hat jeder Hersteller seine eigene App, die die jeweiligen Geräte steuert und mit Siri verknüpft. Allerdings fehlt die Bedienung für Eve außerhalb des Hauses. Die kann man nachrüsten, benötigt dafür aber die Set-Top-Box Apple TV. Inzwischen kann man wie bei den anderen Systemen auch einen Lautsprecher mit eingebauten Mikrofonen nutzen, der allerdings mit rund 330€ zu Buche schlägt. Der Funktionsumfang gegenüber Amazon und Google ist stark eingeschränkt. Im Moment arbeiten noch nicht sehr viele Smart Home Hersteller mit Apple zusammen. Deshalb gehen wir direkt zu den Mitbewerbern.

Alexa dagegen, beherrscht schon über 50.000 Skills. Ein Skill ist vergleichbar mit einer App, die durch Ihre Installation den Sprachassistenten um eine Funktion erweitert. Allerdings ist die Bedienung etwas unnötig. Um beispielsweise nach dem Wetter zu fragen, installiert man WetterOnline und kann nachher fragen: „Alexa, frage WetterOnline, wie das Wetter morgen wird.“ Ein anderer Skill ist „Bring!“, die Einkaufsliste. Dort heißt es: „Alexa, öffne Bring und füge Milch hinzu!“ Jede Funktion muss man beim Namen kennen und nennen, sonst erkennt Alexa dies nicht. Amazons Sprachassistent reagiert nur bei korrekt benannten Befehlen.

Hardwaretechnisch ist Alexa gut aufgestellt. Ob drei Ausführungen beim Lautsprecher Amazon Echo (ca. 100€), Echo Dot (ca. 60€) oder Echo Plus (ca. 150€) oder auch die Geräte mit Display, wie Echo Spot (ca. 130€), der Wecker im Schlafzimmer oder das Tablet Pendant Echo Show (ca. 220€) mit 7″ Display, es ist für alles gesorgt. Smart Home Geräte, die zentral verwaltet werden, gibt es wie Sand am Meer. Ihr könnt alles Mögliche steuern, von A wie Alarmanlage bis Z wie Zahnbürste. Alle Hersteller aufzuzählen wäre echt lang.

Negativ aufzuführen, wäre die Tatsache, dass 2018 in der Kategorie Verbraucherschutz der Negativpreis „Big Brother Award“ an Alexa verliehen wurde. Ehrenhalber hat die Jury Alexa ausgewählt, weil Amazon 24h rund um die Uhr Euer Zuhause abhört, die gesammelten Daten in die Cloud überträgt und monatelang speichert. Diese „Rund um die Uhr“-Überwachung soll sicherstellen, dass Alexa auch garantiert mitbekommt, wenn Ihr sie ansprecht.

Google ist in diesem Bereich auch nicht besser. Der Daten-Krake sammelt ebenso Daten. Nur will Google nicht, dass Ihr einkauft. Eine Bestelloption wie bei Amazon gibt es nicht.

Der Google Assistent selbst ist auf allen Android Smartphones zu finden und hilft bei allen Gelegenheiten, ob Ihr den Weg nach Hause sucht und wie viel Zeit Ihr dazu benötigt, weil aktuell ein Stau den Weg blockiert oder ob Ihr einen Kalendereintrag vornehmen wollt. Das Wetter erfragt man ohne einen Skill installieren zu müssen. Ständig lernt Google dazu und man freut sich wie der Vater über sein Kind, das gerade den ersten Schritt getan hat, weil Google gerade gelernt hat, dass Licht gleich Lampe bedeutet.

Lautsprecher erhält man ebenso in drei Ausführungen, den Google Home Max (ca. 400€) als wuchtige Subwoofer Box, den Google Home (ca. 150€) und den Google Home Mini (ca. 60€). Dazu streamt man mit dem Handy, Tablet oder Laptop Musik oder Filme über den Chromecast auf den Fernseher. Smart Home wird wie bei Alexa großgeschrieben und endlose Geräte können per App oder Sprache gesteuert werden. Alles kann automatisiert werden, vom Garagentor bis zur Kaffeemaschine. Man lässt sich mit einem simulierten Sonnenaufgang der Philips Hue LED Lampen wecken und startet den Rasenmäher im Garten. Alles ist möglich.

Im Gegensatz zu Alexa sagt man direkt „Hey Google, setze Milch auf meine Einkaufsliste.“ und fragt im Geschäft mit „Hey Google, zeige mir meine Einkaufsliste.“ seinen Assistenten auf dem Smartphone. Ihr könnt noch im Auto ohne die Hände zu benutzen eine Nachricht zu Hause auf allen Lautsprechern ausgeben, dass jemand Euch die Einkaufstaschen abnimmt, wenn Ihr nach Hause kommt.

Nun könnt Ihr Euch selbst eine Meinung bilden, ob oder was Ihr braucht. Ich beantworte auch gern Eure zahlreichen Fragen. Mein Fazit gibt’s im vierten Teil.

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Smart Home – soll ich oder soll ich nicht und wenn, welches System ist für mich perfekt? – Teil 2

Smart Home - soll ich oder soll ich nicht und wenn, welches System ist für mich perfekt?

In jede elektronischen Systeme können Hacker eindringen und was ihr im Haushalt steuert, das können sie auch. Kein Gerät, kein System ist sicher.

Im Gegenzug gibt es auch genügend Einbrüche in Wohnungen und Häuser, die über keinerlei elektronischen Systeme verfügen. Das soll keine Entschuldigung sein, aber 100 prozentige Sicherheit findet man nie. Jeder Schutz ist ein Anreiz für einen Hacker. Tagtäglich nutzen wir das Internet mit allen Viren, Trojanern, Skripten und Exploids ohne uns darüber Gedanken zu machen. Meistens klappt dies auch ohne Probleme, auch dank einiger Sicherheitsprogramme. Doch viele von uns sind schon einmal betroffen gewesen.

Beruhigend dagegen ist es zu wissen, dass ein Hacker schon einen höheren Aufwand betreiben muss, um in das System einzudringen und die Haustür öffnen kann. Da wird der Griff zum Brecheisen eher ein Problem werden.

Viele haben Bedenken des Datenschutzen wegen. Das ist ein wichtiges Thema. Vergleichen wir die verschiedenen Assistenten und deren Intensionen.

Google schreibt zu Datensicherheit & Datenschutz bei Google Home:

Google erfasst Daten, mit deren Hilfe wir unsere Dienste schneller, intelligenter und nützlicher für Sie machen können. Google Home lernt im Laufe der Zeit dazu, damit Sie bessere und relevantere Ergebnisse erhalten.

Google Home verwendet Daten, auf die Sie Zugriff erlauben, damit Ihnen der Google Assistant bessere und nützlichere Antworten bieten kann. Drittanbieter-Dienste können Daten mit Google Home gemäß ihrer eigenen Datenschutzerklärungen teilen, wenn Sie diese Dienste über Google Home nutzen.

Wenn Sie Daten mit Google teilen, verwendet Google diese zusammen mit Ihrem Webprotokoll, um Ihnen personalisierte Funktionen bereitzustellen. Sie können Ihren Verlauf löschen, allerdings kann Ihnen dann beispielsweise der Google Assistant nur begrenzt eine personalisierte Nutzererfahrung bieten. Ihren Google Assistant-Verlauf können Sie unter „Meine Aktivitäten“ in der Einrichtungs-App oder online unter myactivity.google.com einsehen. Sie haben die Kontrolle über Ihre Daten und können Ihren Verlauf jederzeit löschen.

Bei Amazon ist es etwas komplizierter, da Alexa Skills verwendet, die ausschließlich von Drittanbietern programmiert wurden. In der Datenschutzerklärung steht dazu:

Wenn Sie mit Alexa sprechen, wird eine Aufzeichnung der von Ihnen gestellten Frage an Amazons Server geleitet, damit unsere Systeme zur Spracherkennung und zum Verständnis der natürlichen Sprache Ihre Anfrage bearbeiten und beantworten können. Wir verknüpfen Ihre Anfragen mit Ihrem Amazon-Konto, um Ihnen den Zugang zu anderen Amazon-Diensten zu ermöglichen (z. B. damit Sie Alexa bitten können, Ihre Kindle-Bücher vorzulesen und Hörbücher von Audible zu spielen) und um Ihnen ein persönlicheres Erlebnis zu bieten. Zum Beispiel hilft es Alexa, den Überblick über die Songs zu behalten, die Sie gehört haben, wenn Sie sagen: „Alexa, spiele Musik“.

Manchmal kann Alexa Ihnen Empfehlungen geben, die auf Ihren Wünschen basieren. Wenn Sie z. B. Prime Music-Nutzer sind und einen nicht bei Prime Music verfügbaren Song abspielen wollen, könnte Alexa Ihnen anbieten, Amazon Music Unlimited zu abonnieren. Alexa könnte Ihnen auch Alexa Skills empfehlen, die Ihnen aufgrund der von Ihnen verwendeten Alexa Skills gefallen könnten.

Wir nutzen Ihre Anfragen auch, um unsere Dienste zu verbessern, einschließlich der Optimierung der Spracherkennungs- und Sprachverständnissysteme.

Wenn Sie Dienste Dritter über Alexa nutzen, werden wir mit dem Dritten Informationen austauschen, damit dieser den Dienst bereitstellen kann. Wenn Sie beispielsweise mit einem Alexa Skill eines Dritten interagieren, stellen wir dem jeweiligen Alexa Skill den Inhalt Ihrer Anfragen (aber nicht die Sprachaufzeichnungen) zur Verfügung, damit dieser entsprechend reagieren kann. Wenn Sie einen Alexa Skill eines Dritten verwenden, der Informationen über Ihren Standort erfordert (z. B. einen Autoservice), und wenn Sie diesem Skill Zugang zu Ihren Standortdaten gewähren, werden wir diese Informationen mit dem Skill teilen. Informationen, die Sie einem Alexa Skill eines Dritten zur Verfügung stellen, unterliegen den Datenschutzbestimmungen des jeweiligen Skill-Entwicklers.. In Ihrer Alexa App finden Sie auf der Detailseite für den entsprechenden Skill die uns zur Verfügung gestellten Datenschutzhinweise von solchen Entwicklern von Alexa Skills, die persönliche Informationen sammeln.

Google ist eine Suchmaschine und Datenkrake. Sie verwenden die Daten für personalisierte Werbung und für Ihre eigenen Dienste. Amazon, die größere Krake benötigt die Daten um Ihre Produkte anzupreisen und zu verkaufen. Und verwendet die Daten auch um die Dienste zu verbessern. Wir müssen hier quasi differenzieren und logisch vorgehen.

Grundsätzlich ist personalisierte Werbung nicht schlecht, da sie unser Leben verbessert. Wer will schon von Werbung für Dinge berieselt werden, die einen nicht interessieren. Google verkauft nicht selbst und einen Artikel auf die Einkaufsliste setzen, bedeutet nicht, er wird gleich in den Einkaufswagen gelegt, ohne auf den Preis zu achten. Dies passiert bei Amazons Alexa. Auch gibt es bei Google keinerlei Fehler, die einen direkten Einkauf auslösen, wie es bei Amazon trotz deaktivierter Einkaufsfunktion bereits passiert ist.

Viele befürchten abgehört zu werden. Theoretisch ist dies möglich. Wer hat sich aber schon einmal bewusst damit beschäftigt, weshalb wir privat über Dinge sprechen und plötzlich auf dem Smartphone Werbung in Webseiten gezeigt wird, über die wir vor Stunden gesprochen haben? Haben diese Leute einmal darüber nachgedacht, dass Ihre Sprachnachrichten per WhatsApp nachweislich auf fremden Servern gespeichert werden? Wurde die Verwendung überprüft? Wer hat einen Smart TV mit Webcam? Habt Ihr da das Mikrofon abgeklebt? Wer hat ein Notebook, Xbox, Playstation, Headset? Ist dort ebenfalls alles abgeklebt? Wenn ja, dann solltet Ihr alle Technik rauswerfen, die ein Mikro oder eine Kamera besitzt! Ihr habt in Euren eigenen Wänden so viele Abhörgeräte um Euch herum, die alle spionieren können. Seit vielen Jahren leben wir damit, auch ohne DSGVO.

Das war für mich der ausschlaggebende Punkt zu sagen, was solls…

Welcher Assistent es wurde, erfahrt ihr im dritten Teil.

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Smart Home – soll ich oder soll ich nicht und wenn, welches System ist für mich perfekt? – Teil 1

Smart Home - soll ich oder soll ich nicht und wenn, welches System ist für mich perfekt?

Zunächst muss man wissen, was Smart Home bedeutet, um zu verstehen, ob diese Systeme Euch den Mehrwert bringen, den Ihr laut aktuellen Umfragen so schmerzlich vermisst.

Viele glauben, ein bisschen mit den Assistenten rumspielen und das wars. Dem ist nicht so.

Mit Smart Home steuert Ihr mit Hilfe von technischen Geräten und Software bestimmte Verfahren oder Systeme in Euren Wohnräumen oder Häusern. Im Mittelpunkt steht eine Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität, effizienter Energienutzung und Sicherheit auf der Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie durch automatisierte Abläufe.

Dies bedeutet, mit einer Zentrale, das kann auch Euer Smartphone sein, habt Ihr die Möglichkeit alles Technische in Euren vier Wänden zu kontrollieren, auch von weit aus dem Urlaub heraus.

Was kann ich alles tun? Nun, die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Stell Dir vor Dein Arbeitstag endet um 17:00 Uhr und Du fährst normal wie immer nach Hause. Sobald Dein Fahrzeug in einen 100 Meter Umkreis zu Deinem Haus eindringt, öffnet sich das Garagentor automatisch. Dieses schließt sich hinter Dir wieder. Das Licht in der Garage ist bereits angegangen und Du nimmst den Weg ins Haus. Alle Lampen schalten an, bevor Du den Bereich überhaupt erreichst. Ebenso schalten Sie wieder ab, wenn Du den beleuchteten Bereich verlassen hast. Weil es Abend ist, strahlen die Lampen in einem warmen Ton, am Morgen dagegen in einem hellerem Licht. Du wurdest über Lautsprecher bereits mündlich begrüßt und Dein Assistent erzählt Dir gerade die aktuellen Nachrichten, welche Anrufe Du bekommen hast und wie viele E-Mails warten. Dein Lieblingsradio spielt und die Kaffeemaschine begrüßt Dich mit einem dampfenden Kaffee. Die Lampen spielen mit Farben um Dich auch emotional ankommen zu lassen. Wenn Du die Waschmaschine benötigt hast, ist sie bereits fertig mit waschen und bei einem Fehler wird Dir der Grund auf dem Smartphone angezeigt um den Servicedienst sofort per Code zu beauftragen. Per Sprachbefehl startest Du den Fernseher, die Rollläden sind bereits automatisch hinunter gefahren und das Heizungsthermostat hat das Wohnzimmer automatisch auf 21 Grad gewärmt, weil Du es wärmer magst. Im Schlafzimmer dagegen ist dagegen etwas kühler und im Bad wurde die Fußbodenheizung hochgedreht. Dein Kühlschrank meldet Dir, dass Dein Getränk die perfekte Temperatur hat, aber neu bestellt werden sollte, da nur noch zwei Stück vorhanden sind. Dein Assistent erinnert Dich daran dass Deine Gießhilfe für die Pflanzen neues Wasser benötigt und berichtet, dass es heute an der Tür zweimal geklingelt hat und die Personen auf Video zu sehen sind. Aber das weißt Du bereits, denn Dein Smartphone hat es schon gemeldet und Dich zu den Personen verwiesen. Später am Abend lässt Du Deinen Wecker ausschalten, weil Du morgen ausschlafen kannst. Deswegen weiß die Kaffeemaschine schon Bescheid und brüht erst eine Stunde später los.

Zukunftsmusik? Nein. Das war nur ein kleiner Auszug von dem, was heute schon möglich ist. Etliche Details habe ich bereits schon weggelassen.

Um einen Überblick zu bekommen – hier ein paar Geräte die unterstützt werden:

  • AVs
  • Bluray Player
  • Gartenbewässerung
  • Geschirrspüler
  • Herde
  • Klimaanlagen
  • Kochflächen
  • Kühlschränke
  • Rasenmähroboter
  • Saugroboter
  • Smart Home Adapter
  • Smart TVs
  • Trockner
  • Waschmaschinen
  • WLAN Hubs
  • Anwesenheitssensoren
  • Bewegungssensoren
  • Fernbedienungen / Taster
  • Glühbirnen
  • Kameras
  • Lautsprecher
  • Mehrzwecksensoren
  • Offen/Geschlossen Sensoren
  • Rauchmelder
  • Schalter / Dimmer
  • Sirenen
  • Steckdosen
  • Thermostate
  • Türklingeln
  • Türschlösser
  • Wasseraustrittssensoren


Täglich kommen neue Anbieter und Geräte hinzu.

Doch auch der Sonnenschein trügt. Alles Gute hat auch Schattenseiten, die man nicht vergessen darf. Darüber lest Ihr im zweiten Teil…

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Frohe Festtage und einen fleißigen Weihnachtsmann

Frohe Festtage und einen fleißigen Weihnachtsmann

Bewährtes erhalten und das Neue versuchen. Das ist unser Garant für den jahrzehntelangen Erfolg.

Neu erworbenes Wissen wird sich mit steter Wiederholung festigen und sich zum Bewährten gesellen.

In diesem Sinne, haben wir uns in das Abenteuer Smart Home gestürzt und für Euch sehr Interessantes herausgefunden. Seid gespannt auf unsere Ergebnisse. Ob Alexa, Google Assistant oder Co. – wir werden in den nächsten Tagen umfangreich berichten.

Vorerst wünschen wir unseren Kunden und Geschäftspartnern besinnliche weihnachtliche Tage im Kreise Ihrer Familie, einen fleißigen Weihnachtsmann und kommen Sie bitte gesund ins neue Jahr 2019…

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Vom Sinn und Unsinn vermeintlicher Sicherheit der Kreditkarte unserer roten Lieblingskasse

elektronische KartenzahlungJeder, der eine Kreditkarte besitzt und schon einmal genutzt hat, weiß um den Vorteil einfach mit seiner Unterschrift zu bezahlen. Bezahlvorgänge kann man ebenso sofort nachvollziehen, per SMS oder auch online. Der blanke Gegensatz zur EC-Karte, wo unregelmäßig Beträge abgebucht werden und man teilweise nicht mehr daran gedacht hat, dass noch eine Abbuchung fällig wird. Die Kreditkarte belastet das eigene Konto zu einem festen Termin und die Übersicht geht nicht flöten.

Noch schöner wenn man sich diese überflüssige vierstellige Pin nicht merken muss, die sicherheitstechnisch gerade einmal einen Schutz wie ein Handtuch im Regen hat. Im Internet benötigen wir inzwischen Passwörter mit mindestens 8 Stellen, die Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten und wir schützen damit die Mail von Tante Erna. Aber unser Geld wird hinter einer vierstelligen Pin versteckt, die jede technisch versierte Person – Nein, ich sage absichtlich nicht Hacker – in relativ kurzer Zeit geknackt hat.

Um das zu vergleichen, helfen vielleicht Zahlen. Um eine Pin mit 4 Stellen herauszufinden, müsste man maximal 10.000 verschiedene Kombinationen ausprobieren. Natürlich gibt es dafür Software, die dies erledigt. Im Dezember 2009 konnte der schnellste Heim-PC 805.640.000 (805 Millionen), im Oktober 2016 bereits schon 2.147.483.600 (2,14 Milliarden) Schlüssel pro Sekunde generieren. Das bedeutet, ein PC kann diese Kombination in 0.0000047 Sekunden (10.000 / 2.147.483.600 Keys/sec) berechnen. An dieser Stelle sei gesagt, das ist nach §202a StGB verboten und wird mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe geahndet. Puuuh! Leider interessiert das wohl im Darknet niemanden.

Jetzt behaupten die Banken zwar seit den 90er Jahren, die Pin wäre nicht auf der Karte gespeichert und ein Algorithmus des Geldautomaten würde die Pin aus den Kartendaten ermitteln. Jedes kleine Bezahlterminal, egal wo auf der Welt, kann dieses auch. Ich muss mal hier an dieser Stelle einen Gruß an die Banken schicken und leise husten…

Eine Unterschrift ist einmalig aber unsicher. Sie muss weg!

Nun ja, an der Kasse im Supermarkt angekommen, fühle ich mich immer wie mit einem Tritt in den Hintern herausbefördert. Die Kassierer haben keine Zeit mehr um die Unterschriften zu kontrollieren. Jeder kann mit Fantasienamen unterschreiben und das geht auch durch. Ergo, ist dies nicht mehr sicher genug.

Jetzt hab ich persönlich das nicht so richtig verstanden.

Ablauf: Kassierer nennt den Betrag und muss dann Taste drücken wegen Kartenbezahlung. Ich reiche die Karte rüber oder fummle allein die Karte in den Bezahlschlitz. Richtig rum! Warten, Betrag bestätigen, Abfrage Pin, umgucken das keiner guckt und dann unter der Hand die Pin eingeben. Puuuh, richtige Pin. Und wieder warten, bis die Übertragung von einer Seite des Dorfes zur anderen Seite des Dorfes gekrochen ist. Karte ziehen und schnell noch den Kassenbon erwischen, bevor der erste Artikel vom Nächsten schon über das Band fliegt.

Offenbar ist die Pin schneller und sicherer als unterschreiben und Unterschrift kontrollieren.

Wieso benötige ich aber bei einer Zahlung unter 25 Euro gar keine Pin?

Jetzt könnte eine verlorene Karte super verwendet werden, in dem der Finder einfach seine Ware auf dem Band unter 25 Euro hält oder einen Trenner dazwischen packt. Wenn dann nach 5-6 Zahlvorgängen doch mal nach der Pin gefragt wird, bricht man den Zahlvorgang ab, weil man die Pin nicht dabei hat. Jetzt kann man sagen, auch das ist verboten nach § 266b StGB. Hust…

Letzten Monat kam meine neue Karte. Ab sofort kann ich kontaktlos bezahlen. Prima.

„Langes Warten an der Supermarktkasse war gestern. Dank der Near Field Communication (NFC) können Sie mit Ihrer Sparkassen-Card (Debitkarte), der Sparkassen-Kreditkarte (Mastercard) oder Ihrem Smartphone kontaktlos zahlen. Halten Sie einfach die Karte oder Ihr Telefon ans Terminal – und ruckzuck ist der Betrag bezahlt. Kein lästiges Kleingeldzählen, keine PIN-Eingabe.“ wird auf der Webseite geworben.

WAAAAAAAS? Die sichere Pin wird nicht benötigt? Was ist denn nun kaputt?

Per Funk, genauer Nahfeld­kommunikation (NFC) wird zwischen Karte und Empfänger Zahlungsinformationen ausgetauscht. Nah bedeutet in diesem Fall etwa 4 Zentimeter. Hände hoch, wer noch immer seine Geldbörse in der Hosentasche oder in der Jacke hat?

Kriminelle könnten folglich unbemerkt Zahlungen ausführen, wenn sie über spezielle Empfängergeräte verfügen und im Gedränge der Kaufhäuser oder Weihnachtsmärkte sich in unserer Nähe aufhalten. Daten auslesen und später im Internet einkaufen geht auch. Ist übrigens verboten. Hust…

Im Gegensatz zur Kreditkarte, wo ich nun bei einer mir unbekannten Transaktion einen sogenannten Chargeback, eine Rückbuchung durchführen kann, funktioniert das bei der Geld- bzw. EC-Karte nicht. Jegliche Kartenzahlungen sind da nicht geschützt. Sie können nicht zurückgebucht werden.

Deshalb gibt es nun speziell beschichtete Hüllen zu kaufen, um seine Karten zu schützen. Diese sind im Handel für 10 Euro zu bekommen. Herrlich, wenn man bedenkt, dass sich schon ein eigener Markt etablieren konnte, bevor wir das System überhaupt nutzen konnten.

Wer jetzt denkt, dann bezahle ich halt nur noch bar, der hat sich getäuscht. Bargeld wird schrittweise abgeschafft.

Fazit: Jeder will unser Bestes! Auch die Banken sind bedacht auf unsere Sicherheit! Keiner bedenkt, dass unserer Bestes, unser hart verdientes Geld ist…

In diesem Sinne viel Spaß am Geld verlieren, hust ausgeben.

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Erste Strafe wegen DSGVO – knuddels.de muss Bußgeld zahlen

Erste Strafe wegen DSGVO - knuddels.de muss Bußgeld zahlenDem Unternehmen wurden im Juli 2018 durch einen Hackerangriff etwa 330.000 Chat-Nutzerdaten gestohlen. Die E-Mail-Adressen einschließlich zugehöriger Passwörter wurden von den Hackern anschließend veröffentlicht.

Nun hat der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit des Landes Baden-Württemberg (LfDI), gegenüber dem Social-Media-Anbieter Knuddels.de, ein Bußgeld in Höhe von 20.000 Euro verhängt.

Damit ist es das erste Bußgeld nach der am 25.Mai 2018 eingeführten EU-Datenschutz-Grundverordnung.

Der Chat-Anbieter, der laut LfDI „wissentlich gegen seine Pflicht zur Gewährleistung der Datensicherheit bei der Verarbeitung personenbezogener Daten gem. Art. 32 Abs. 1 lit a DSGVO“ verstoßen hatte, speicherte die Passwörter seiner Nutzer im Klartext – unverschlüsselt und ungehasht.

Diese relativ geringe Strafe bekam Knuddels, weil das Unternehmen nach DSGVO-Vorgaben seine Nutzer, wie auch die Behörde über die Datenpanne informiert hatte. Des weiteren wurden innerhalb weniger Wochen umfangreiche IT-Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um die Daten der User konform zu speichern und zukünftig besser zu schützen.

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Windows Update und Grafiktreiber kaputt

Windows Update Fehler
Nach dem letzten Windows 10 1803 Update bekam ich nach dem Neustart des Rechners nur noch eine Auflösung von 1024×768 Pixel. Der Schuster hat immer den schlechtesten Leisten. Also gestehe ich, mein Notebook hat immer noch eine Intel(R) HD Graphics 3000. Na ja, reicht ja auch. Als ich dann auf Ursachenforschung ging, zeigte mir der Gerätemanager mehrere Treiberfehler an.

Der Gerätetreiber für diese Hardware kann nicht geladen werden. Der Treiber ist möglicherweise beschädigt oder nicht vorhanden. (Code 39)

{Ungültiges Bild}
%hs ist entweder nicht für die Ausführung unter Windows vorgesehen oder enthält einen Fehler. Installieren Sie das Programm mit den Originalinstallationsmedien erneut, oder wenden Sie sich an den Systemadministrator oder Softwarelieferanten, um Unterstützung zu erhalten. Fehlerstatus 0x

Das Deaktivieren der Grafikkarte und Deinstallieren des Treibers per Gerätemanager hat nichts gebracht. Auch das Neuinstallieren des Treibers im Gerätemanager über Windows Update oder per Download-Datei von der Intel Webseite brachten keine Lösung.

Im Gerätemanger steht: „Die besten Treiber für das Gerät sind bereits installiert“, schlägt aber Windows Update vor, um nach einem besseren Treiber zu suchen. Dort wird aber nichts angeboten, weil der Support für diese Karte 2016 endete.

Was ist also zu tun? Neues Notebook? War auch mein erster Gedanke… Aber wozu? Der Treiber wäre beschädigt. Warum geht dann aber kein neuer Treiber? Festplatte beschädigt? Das wäre eine Möglichkeit.

Also cmd im Administratormodus geöffnet und chkdsk c: /f /r eingegeben und stundenlang gewartet. Nichts.

Dann habe ich erst realisiert, dass dies nach dem Windows Update auftrat. Über die Änderungen in diesem Update habe ich aber nichts passendes gefunden, was dies verursachen könnte.

Aber im April! Da wurde eine neue Funktion im Windows Defender unter dem Punkt Gerätesicherheit eingeführt, die sogenannte Kernisolierung. Microsoft erklärt diese Funktion im Security Center. Sie soll verhindern, dass Angreifer bösartigen Code in Hochsicherheitsprozesse einschleusen kann.

Jetzt war alles klar – Ich war es selbst, der diesen Punkt aktiviert hatte. Also hin und deaktivieren.

Error! Fehler… Diese Funktion lässt sich nicht mehr deaktivieren. Verdammt! Ich habe mir selbst das Gerät zerschossen. Prima.

Aber nicht mit mir!

Alle Informationen und Einstellungen findet man in der Systemregistrierung.

regedit im Administratormodus öffnen (Rechtsklick)

zum Schlüssel

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\DeviceGuard\
Scenarios\HypervisorEnforcedCodeIntegrity

und da den DWORD-Wert von Enabled auf 0 gesetzt, neugestartet und da war sie wieder…

Der Knaller ist aber der, dass der aktuelle Treiber der Grafikkarte aus dem Windows Update stammte. Microsoft hat ihren eigenes umprogrammierten Treiber (der originale ältere Treiber von Intel war nur für Windows 8.1) als Bedrohung für die Kernel betrachtet… Daumen hoch, Microsoft

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Dashcam erlaubt? Ja oder Nein?

Dashcam illegal?Mit Urteil vom 15. Mai 2018 – VI ZR 233/17 hat der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs entschieden, dass eine Videoaufzeichnung durch eine Dashcam im Auto als Beweismittel in einem Unfallhaftpflichtprozess verwendet werden darf.

Yeahhh!

Allerdings stellte das Gericht auch klar, dass „die vorgelegte Videoaufzeichnung nach den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen unzulässig ist.“

Aha!

Folglich ist das Aufzeichnen mit einer Dashcam verboten, die Aufzeichnung darf aber vor Gericht verwendet werden.

Waaas?

Einfach erklärt – Eine Aufnahme zur Beweissicherung bei einem Unfall mit einer Dashcam ist erlaubt! Eine dauerhafte Aufnahme des Straßenverkehrs ist aber verboten! Die Hersteller sind nun gefragt verschiedene Lösungswege zu erarbeiten. Mehrere Möglichkeiten sind denkbar. Technisch ist es möglich, „eine kurze, anlassbezogene Aufzeichnung unmittelbar des Unfallgeschehens zu gestalten, beispielsweise durch ein dauerndes Überschreiben der Aufzeichnungen in kurzen Abständen und Auslösen der dauerhaften Speicherung erst bei Kollision oder starker Verzögerung des Fahrzeuges.“

Benutzer einer Dashcam dürfen folglich Geschehnisse im Straßenverkehr aufzeichnen, aber weder dauerhaft speichern noch veröffentlichen. Die Aufnahmen müssen zeitnah überspielt werden. Sollte ein Verkehrsunfall auftreten, dann darf man diese speichern und vor Gericht auswerten lassen.

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