Smart Home – soll ich oder soll ich nicht und wenn, welches System ist für mich perfekt? – Teil 4

Smart Home - soll ich oder soll ich nicht und wenn, welches System ist für mich perfekt?

Als Autodidakt und ausgebildeter IT-Systemelektroniker befasse ich mich auch ausgiebig um IT- Sicherheit. Ich weiß also ganz genau auf was ich mich einlasse und auch was ich dazu äußere.

Da ich mich nicht gern veräppeln lasse, ist Siri nichts für mich. Zu wenig unterstützt, zu teuer und für meine Zwecke zu verspielt. Wer aber über die jeweiligen iGeräte verfügt, der sollte sich darüber mal mehr Gedanken machen, ob die derzeit für Apple Home verfügbaren smarten Geräte für ihn ausreichen. Als Android Nutzer macht dies keinen Sinn.

Ich habe mich gegen Alexa entschieden, da ich mir nicht die einzelnen Namen der über 50.000 Skills merken kann. Nein, ich möchte nicht „Klugscheißer“ fragen, ob die Braunelle eine Meisen- oder eine Sperlingsart ist. Außerdem verfügt Amazons Alexa über kein Navigationssystem, welches ich aber benötige. Ich möchte nichts geliefert bekommen, nur weil mein Besuch mal spaßeshalber 50 große Büchsen Hundefutter bestellt, während ich im Bad bin. Zudem verstehe ich die Intension von Amazon immer alles sehen und hören zu müssen. Alles dreht sich um den Verkauf ihrer eigenen Waren.

Googles Assistant erfüllt die Wünsche, die ich habe. Ich möchte eine vernünftige Unterstützung für ein in die Zukunft sehendes System. Google betreibt seit Ewigkeiten Google Maps. Die Navigation ist folglich längst fertig. Google und seine hunderte Partner verstehen sich auf ein breites Angebot an sinnvoller Hardware. Das schließt das Smartphone mit ein, wo der Google Assistent herstellerübergreifend funktioniert. Bei Google wurde noch nie die Polizei gerufen, weil der Assistent glaubte, es geschehe gerade ein Mord, nur weil die lauten Fernsehgeräusche es vermuten ließen. Ich trage Dinge auf meine Einkaufsliste ein, die meine Frau auf dem Handy sieht und einkaufen kann, ohne noch einmal nachfragen zu müssen oder umgekehrt. Der Assistent informiert mich wenn auf dem Heimweg eine Umleitung ist, die mich mehr Zeit kostet und, und, und. Wir lieben die freundliche Stimme, die uns auch mit einem Musikwecker aus dem Schlaf holen und auch ansonsten automatisiert werden kann.

In diesem Moment habe ich noch nicht das Hacken von Smart Home Geräten angesprochen, weil ich über diesen Punkt schon hinaus bin. Vielleicht halte ich mich auch nicht für gr0ßartig hackenswert.

Die Sicherheitsbedenken des Datenschutzes sind nicht vergessen, im Gegenteil. Ich lese regelmäßig im Archiv, welches ich leicht erreiche, was Madam denn zum Kuckuck verstanden hat. So sehe ich was kommuniziert wurde.

Ach ja, Thema Datenschutz. Ich habe mich letztens mit einem Arzt unterhalten, der sich nicht mehr traut seine Patienten mit Namen aufzurufen oder mit anderen Ärzten am Telefon Vorerkrankungen des Patienten abzugleichen. Wo sind wir eigentlich mit der DSGVO hineingeraten, wenn Behörden unsere Daten verkaufen dürfen und der Kindergarten „Pusteblume“ auf seinen Gruppenfotos die Gesichter der anderen Kinder unkenntlich machen muss? Mir platzt die Halsschlagader wenn ich daran denke, dass ich mit Google nicht telefonieren darf, weil erst eine Hardware entwickelt werden muss, die in Deutschland DSGVO konform ist.

Wir verzichten auf den Fortschritt, der Strom spart, die Umwelt durch zusätzliche Geräte strapaziert, nur um mit Niemandem unsere bereits schon bekannten Daten zu teilen. Aber ich schweife ab.

Fazit: Google Home ist geil…

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